Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Alirocumab

Handelsname: Praluent®

1 Definition

Alirocumab ist ein Arzneistoff auf der Gruppe der PCSK9-Hemmer, der zur Therapie der Hypercholesterinämie eingesetzt wird. Es handelt sich um einen humanen monoklonalen Antikörper.

2 Wirkmechanismus

Alirocumab ist ein Hemmstoff des Enzyms PCSK9, die an der Regulation des Cholesterinstoffwechsels beteiligt ist. PCSK9 bindet an LDL-Rezeptoren auf der Oberfläche von Hepatozyten und fördert ihren Abbau in den Lysosomen. Alirocumab bindet selektiv and die zirkulierende PCSK9 und verhindert, dass sie an die LDL-Rezeptoren bindet. Dadurch wird der Abbau der LDL-Rezeptoren verzögert, was zu einer Reduktion von LDL-C (Low Density Lipoprotein Cholesterol) im Blut führt, weil mehr LDL-C in die Leberzellen aufgenommen wird.

3 Indikationen

Alirocumab wird als Second-Line-Therapie bei schweren Formen der Hypercholesterinämie eingesetzt, wenn andere Therapiemaßnahmen (z.B. Statine) keinen ausreichenden Erfolg erzielt haben.

4 Anwendung

Der Wirkstoff wird subkutan injiziert. Eine Einzeldosis von 75 oder 150 mg wird alle 14 Tage verabreicht.

5 Kosten

Wie bei vielen anderen monoklonalen Antikörpern sind die Kosten einer Therapie mit Alirocumab sehr hoch. Die Jahrestherapiekosten liegen bei rund 8.000 Euro. Das hat zu einer Einschränkung der Verordnungsfähigkeit durch den G-BA geführt. Die Einleitung und Überwachung einer Therapie mit Alirocumab darf nur durch Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie, Fachärzte für Innere Medizin und Nephrologie, Fachärzte für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie oder durch Fachärzte, die in Ambulanzen für Lipidstoffwechselstörungen tätig sind, erfolgen.

Fachgebiete: Arzneimittel

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