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Algeldrat

Synonyme: Aluminiumhydroxidgel
Handelsnamen: Aludrox, Lenicet u.a.

1 Definition

Algeldrat ist ein Arzneistoff, der im Rahmen einer Therapie säurebedingter Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens zum Einsatz kommt.

2 Indikationen

Die Hauptindikation für die Verschreibung von Algeldrat stellt das Sodbrennen dar. So können Entzündungen des Ösophagus, die durch vermehrten Magensäurereflux entstehen (also bei einer Refluxösophagitis) behandelt werden. Ziel ist es, die Magensäure zu binden und somit für die Ösophagusschleimhaut unschädlich zu machen. Bei erhöhten Phosphatkonzentrationen im Blut kann Algeldrat ebenfalls eingesetzt werden, da es Eigenschaften eines Phosphatbindners besitzt.

3 Wirkmechanismus

Algeldrat bindet die Magensäure im Magen und neutralisiert diese, so dass Entzündungen des Ösophagus besser abheilen können und Schmerzen ausbleiben. Außerdem verstärkt Algeldrat die Gewebeschichten des Gastrointestinaltrakts durch Abgabe von Aluminium-Ionen, wodurch die Schleimhaut weniger anfällig wird für Verletzungen oder Entzündungen. Auch kann der Wirkstoff lipophile Verbindungen im Dünndarm mit Phosphat verbinden, so dass Letzteres besser ausgeschieden wird.

4 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

5 Kontraindikationen

Fachgebiete: Arzneimittel

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