Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Hypoaldosteronismus

(Weitergeleitet von Aldosteronmangel)

Synonym: Aldosteronmangel
Englisch: Hypoaldosteronism

1 Definition

Als Hypoaldosteronismus bezeichnet man eine pathologisch verminderte Aldosteronsekretion der Nebennierenrinde.

2 Ätiologie

Gemäß der pathogenetischen Ursache werden eine primäre und eine sekundäre Form des Krankheitsbildes unterschieden.

2.1 Primärer Hypoaldosteronismus

Dem primären Hypoaldosteronismus liegt eine Funktionsstörung der Hormonsynthese aufgrund

zu Grunde.

2.2 Sekundärer Hypoaldosteronismus

Der sekundäre Hypoaldosteronismus beruht auf einer Störung des Renin-Angiotensin-Systems in Folge verminderter Reninsekretion. Ursächlich sind

Die Gabe von ACE-Hemmern führt über einen verringerten Angiotensin-II-Spiegel ebenfalls zu einem Hypoaldosteronismus.

3 Klinik

Das Beschwerdebild resultiert aus den pathophysiologischen Folgezuständen des verminderten Aldosteronspiegels:

Fakultative Begleitsymptome richten sich nach der ursächlichen Erkrankung.

4 Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt mittels labordiagnostischer Bestimmung der Elektrolyte und des Aldosteron-Plasmaspiegels. Als differentialdiagnostisches Kriterium der Ursachenabklärung dient die Renin-Plasmakonzentration, die bei primären Krankheitsformen kompensatorisch erhöht (hyperreninämischer Hypoaldosteronismus) und bei sekundärem Hypoaldosteronismus (hyporeninämischer Hypoaldosteronismus) vermindert ist.

Die weitere Ursachenabklärung umfasst die Anamnese, sowie bildgebende Diagnostik (Sonographie) der Niere bzw. endokrine Sekretionstests (ACTH-Stimulationstest).

5 Therapie

Die Behandlung des Hypoaldosteronismus erfolgt durch Akutbehandlung der Elektrolytentgleisungen sowie lebenslange Mineralkortikoid- Substitution (Fludrocortison, z.B. Astonin®).

Sekundäre Erkrankungsformen bedürfen der konsequente Therapie der Grunderkrankung.

siehe auch: RAAS, Hyperaldosteronismus

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