Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Aldehyd

(Weitergeleitet von Aldehydgruppe)

von lateinisch: Alcoholus dehydrogenatus
Englisch: aldehyde

1 Definition

Als Aldehyde bezeichnet man Moleküle, die mindestens eine reaktive Carbonylgruppe ("Aldehydgruppe"), eine endständige Formylgruppe (-CHO) aufweisen. Sie gehören zu den Carbonylverbindungen im Rahmen der Organik. Die allgemeine Summenformel lautet:

  • CnH2n+1-CHO

2 Nomenklatur

Die Benennung erfolgt durch die Endung am passenden Rest mit -al.

3 Herstellung

Die Aldehydgruppe entsteht durch Oxidation aus einem primären Alkohol und kann zur Carboxylgruppe weiter aufoxidiert werden.

4 Eigenschaften

  • C=O-Doppelbindung ist sehr polar
  • Polaritätsfolge: Dipol-Dipol-Kräfte und Wasserstoffbrücken
  • Siedepunkte zwischen Alkohole und Alkanen
  • kurzkettige Aldehyde sind gut wasserlöslich, langkettige Aldehyden schlechter und unpolarer
  • charakteristischen Geruch, z.B Benzaldehyd = Mandelaroma

5 Reaktionen

  • Halbacetalbildung: Aldehyd + Alkohol --> Halbacetal
    • Aldehyde bilden mit Alkoholen sogenannte Halbacetale.
  • Vollacetalbildung: Halbacetal + Alkohol --> Vollacetal
    • Halbacetale bilden mit Alkoholen sogenannte Vollacetale
  • Aldolbildung: Aldehyde bilden mit Ketonen über die Aldolreaktion Aldole .

6 Nachweisreaktion

Aldehydgruppen lassen sich durch die Fehling-Probe nachweisen.

7 Homologe Reihe

Ähnlich wie bei den Alkanen unterscheiden sich zwei aufeinanderfolgende Verbindungen durch eine CH2-Einheit.

Die Reihe lautet:

  1. Methanal = Formaldehyd
  2. Ethanal = Acetaldehyd
  3. Propanal
  4. Butanal
  5. Pentanal
  6. Hexanal
  7. Heptanal
  8. Octanal
  9. Nonanal

8 Verwendung

  • Konservierungsmittel
  • Futtermittelzusatz
  • Duftstoffe
  • Gewebefixierung

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