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Salbutamol

(Weitergeleitet von Albuterol)

Synonym: Albuterol

1 Definition

Salbutamol ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika und wird bei der Behandlung von Asthma bronchiale und der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) bisher als Razemat eingesetzt.

2 Wirkung

Salbutamol wirkt vor allem auf Organe, die eine hohe Dichte an Beta-2-Rezeptoren aufweisen. Dazu gehören unter anderem die Bronchien. Hier führt Salbutamol zu einer Entspannung der glatten Muskulatur, was zu einer Erweiterung der Bronchien führt und die Atemnot verringert.

2.1 Razemat

Die R-Isomer von Salbutamol wirkt stärker, wird aber im Gegensatz zur S-Isomer schneller abgebaut. Die S-Form soll Entzündungsprozesse fördern und die Wirkung der R-Form blockieren. Dieser Effekt zeigt sich erst bei entsprechend hoher Dosierung und bietet eine mögliche Erklärung für eine vorkommende Therapieresistenz. Nach i.v.-Bolusgabe des razemischen Salbutamols bei schweren Formen eines akuten Asthmaanfalls kommt es nach anfänglicher Verbesserung der Hyperkapnie und der daraus resultiernden respiratorischen Azidose zu einer Laktat-Akkumulation im Blut. Der klinische Zustand des Patienten lässt sich bei einer Laktatazidose durch den Stopp der Salbutamolzufuhr verbessern.

3 Kontraindikationen

Beim Vorliegen folgender Krankheiten ist eine Einnahme von Salbutamol kontraindiziert:

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