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Affektlabilität

Synonyme: Rührseligkeit
Englisch: affective lability, shallowness

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Als Affektlabilität wird der schnelle, meist durch geringfügige Reize auslösbare Wechsel der Grundstimmung bezeichnet. Im Gegensatz zur Affektinkontinenz ist die Stimmungsschwankung dem Betroffenen zwar bewusst, wird von diesem aber nicht als peinlich oder krankhaft erlebt.

2 Charakteristika [bearbeiten]

Der affektlabile Mensch reagiert auf im Gespräch angebotene oder provozierte Affekte übermäßig und geht ungebremst auf diese ein. Typisch ist das rasche Umschlagen von Affekten (z.B. himmelhoch jauchzend- zu Tode betrübt), die kurze Affektdauer und die mehrfachen Affektschwankungen. Die Differenzierung der von außen ankommenden Gefühle gelingt dem Patienten nicht mehr, er wird zum Spielball seiner eigenen Emotionen.

3 Vorkommen [bearbeiten]

4 Therapie [bearbeiten]

Das Symptom der Affektlabilität kann je nach Grunderkrankung zusätzlich mit Antidepressiva (z.B. SSRI, SNRI) behandelt werden. Es gibt auch Therapieversuche mit Stimmungsstabilisatoren (Lithium, Carbamazepin, Valproat).

Fachgebiete: Psychiatrie

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Dr. med. univ. Sabrina Mörkl

Studentin der Humanmedizin

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Bastian Schatz schreibt seit dem 26.10.2006 im Flexikon, hat bereits 22 neue Artikel publiziert und 25 Artikeldetails verbessert.

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