Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Acromioclaviculargelenksarthrose

1 Definition

Unter einer Acromioclaviculargelenksarthrose versteht man degenerative Gelenkveränderungen im Bereich des Acromioclaviculargelenks, die zu Schmerzen führen.

2 Ätiologie

In der Regel tritt die Arthrose idiopathisch auf, sie wird aber auch posttraumatisch beobachtet.

3 Klinik

Die Acromioclaviculargelenksarthrose imponiert durch langsam zunehmende Schmerzen, die vor allem bei Elevation des Armes auftreten.

4 Diagnostik

4.1 Klinische Untersuchung

Bei der Inspektion lässt sich häufig eine Schwellung beobachten, die durch eine Schwellung im Weichteilbereich oder durch osteophytäre Randanbauten bedingt sein kann.

Die Palpation zeigt eine isolierte Druckschmerzhaftigkeit. In der Regel sind aktive und passive Beweglichkeit nicht eingeschränkt, jedoch geben die betroffenen Patienten Schmerzen bei der Abduktion zwischen sechzig und 120 Grad an. Der Hyperadduktionstest ist positiv.

4.2 Bildgebung

Im Röntgenbild zeigen sich die typischen Arthrosezeichen: eine Gelenkspaltverschmälerung, eine subchondrale Sklerosierung, Osteophyten, sowie eventuell auch subchondrale Zysten.

5 Differenzialdiagnose

Differenzialdiagnostisch sollte an ein subakromiales Impingement gedacht werden.

6 Therapie

6.1 Konservativ

Die Acromioclaviculargelenksarthrose wird konservativ durch die lokale Anwendung von NSAR sowie physikalischer Therapie behandelt.

Bei anhaltenden Beschwerden besteht die Möglichkeit der Entfernung des lateralen Claviculaendes, was auch als Resektionsarthroplastik bezeichnet wird.

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

8 Wertungen (3.25 ø)
Teilen

16.185 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: