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Ackergauchheil

Synonyme: Anagallis arvensis herba, Blutstropfenkraut, Vernunftskraut u.a.
Botanische Bezeichnung: Anagallidis arvensis
Handelsnamen: Derivatio® u.a.
Englisch: anagallis arvensis, shepherd's clock, scarlet pimpernel

1 Definition

Ackergauchheil ist eine Heilpflanze aus der Familie der Primelgewächse, deren Wirkstoffe in der Phytotherapie genutzt werden.

2 Hintergrund

Ackergauchheil ist im Mittelmeergebiet beheimatet. In der Phytotherapie finden die getrockneten oberirdischen Teile der blühenden Pflanze Verwendung. Bereits im antiken Griechenland wurde Ackergauchheil bei Melancholie eingesetzt.

3 Indikationen

Ackergauchheil wird zur Therapie von schmerzhaften Leber- sowie Nierenerkrankungen verabreicht. Darüber hinaus wird das Arzneimittel bei Hauterkrankungen (u.a. Psoriasis) sowie als Umschlag bei Arthralgien angewendet. Des Weiteren wird Ackergauchheil bei leichten Depressionen eingesetzt.

4 Applikationsformen

Das Homöopathikum wird oral, intravenös, intramuskulär beziehungsweise subkutan in Form von Tabletten sowie als Arzneitee oder Injektionslösung appliziert.

5 Wirkung

Zu den Hauptkomponenten gehören Saponine, Cucurbitacine, Triterpene sowie Phytosterole. Ackergauchheil soll fungizide, uteruskontrahierende, estrogene, antivirale und taenicide Wirkungen aufweisen. Durch den hohen Saponingehalt ist die Pflanze toxisch für den Menschen.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff bzw. Korbblütlern
  • Kinder aufgrund mangelnder Untersuchungen

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Fachgebiete: Naturheilkunde

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