Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Segelklappe

(Weitergeleitet von AV-Klappe)

Synonyme: Atrioventrikularklappe, Valva atrioventricularis
Englisch: atrioventricular valve

1 Definition

Als Segelklappen bezeichnet man die Klappen des Herzens, die zwischen den Vorhöfen und den Herzkammern liegen.

2 Anatomie

Im menschlichen Körper gibt es 2 Segelklappen, die Mitralklappe oder Bikuspidalklappe (Valva atrioventricularis sinistra) und die Trikuspidalklappe (Valva atrioventricularis dextra). Die Bikuspidalklappe besteht aus zwei Segeln, die Trikuspidalklappe aus drei.

Segelklappen zeichnen sich architektonisch durch dünne, mit Endothel bedeckte Gewebsmembranen aus, von denen an den freien Rändern Sehnenfäden (Chordae tendineae) ausgehen, die über Papillarmuskeln an der Herzinnenwand befestigt sind.

3 Histologie

Die Segelklappen bestehen aus vier Gewebeschichten:

  • Lamina atrialis (Vorhofschicht): Sie ist dem Herzatrium zugewandt und besteht aus einer Lage Endothelzellen, die eine Fortsetzung des Endokards darstellen. Darunter liegt eine dünne Schicht aus Kollagenfasern und glatter Muskulatur.
  • Lamina spongiosa (Schwammschicht): Sie besteht aus lockerem Bindegewebe mit Kollagenfasern, Fibroblasten, elastischen Fasern und speziellen Histiozyten, den Anitschkow-Zellen. Sie sind von einer Grundsubstanz aus Proteoglykanen umgeben.
  • Lamina fibrosa (Bindegewebsschicht): Diese Schicht setzt sich aus dichtem Bindegewebe zusammen, das sich an der Basis der Segelklappen in die Anuli fibrosi bzw. das Herzskelett fortsetzt. An den freien Klappenrändern besteht eine Verbindung zum Fasergerüst der Chordae tendineae.
  • Lamina ventricularis (Kammerschicht): Sie gleicht der Lamina atrialis und setzt sich aus Endothelzellen und Bindegewebe zusammen. Es sind jedoch keine glatten Muskelzellen darstellbar.

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Fachgebiete: Brusteingeweide

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