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Autogenes Training

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Abkürzung: AT

1 Definition

Autogenes Training ist ein konzentratives Entspannungsverfahren, das von Prof. I. H. Schultz in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt wurde.

2 Hintergrund

Das autogene Training resultiert aus der Kenntnis der biologischen Abläufe im menschlichen Körper während der Hypnose. Auch hier versetzt sich der Patient in ein Hypnoid, zunächst unter Anleitung des Therapeuten, später dann selbständig. Die geschickte Reihenfolge der aufeinanderfolgenden Einstellungen ermöglicht nach kurzem Lernen einen Rückzug von der Außenwelt, von Stress und Alltagskampf in eine meditative Versunkenheit mit hoher Selbstheilungspotenz.

Typische Formeln des autogenen Trainings sind:

  • "Ich bin ganz ruhig "
  • "Arme und Beine sind schwer"
  • "Arme und Beine strömend warm"
  • "Es atmet"
  • "Das Herz schlägt ganz ruhig"
  • "Das Sonnengeflecht strömt warm"

Bei Kopfschmerz-Patienten wird folgende Zusatzformel verwendet: "Nacken strömend warm, Stirn angenehm kühl, klar, frei, weit und offen".

Nach ca. 10 minütigem Üben erfolgt ein Rückruf und ein aktives Recken und Strecken des Körpers. Die Übungen werden idealerweise im Liegen gemacht, können aber auch im Sitzen ("Droschkenkutscherhaltung") durchlaufen werden.

3 Abrechnung

Bei entsprechender Berechtigung kann das autogene Training in Deutschland von Vertragsärzten nach den Ziffern 35111 bis 35120 abgerechnet werden.

4 Weblinks

Seminare zur psychosomatischen Weiterbildung

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