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ALARA

1 Definition

Das Akronym ALARA beschreibt ein grundlegendes Prinzip des Strahlenschutzes und bedeutet "As Low As Reasonably Achievable", übersetzt "so wenig wie mit vertretbarem Aufwand möglich".

2 Hintergrund

Das ALARA-Prinzip ist in Medizin und Forschung ein weltweit anerkanntes Credo zur Vermeidung von übermäßigen Strahlenexpositionen und deren Folgen. Es fordert im Umgang mit ionisierenden Strahlen eine Strahlenbelastung von Menschen so niedrig wie möglich zu gestalten, wie es mit technischen Mitteln heutzutage möglich ist.

Die Grundregeln des Strahlenschutzes lassen sich in der 5A-Regel zusammenfassen:

  • Abstand: Einhaltung der Richtwerte für den Abstand zur Strahlungsquelle (siehe auch Abstandsgesetz 1/r2)
  • Abschirmung: Verwendung von Bleischürzen, bauliche Maßnahmen in radiologischen Abteilungen
  • Aktivitätsbeschränkung: Exposition so gering wie möglich halten
  • Abschalten: Ausschalten einer elektronisch betriebenen Strahlenquelle, bspw. Röntgenapparat oder CT)
  • Aufenthaltsdauer: Aufenthalt im Strahlenbereich auf ein Minimum reduzieren

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