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Abkürzung: TLRs
Synonyme: Signaltransduktionsvermittelnde PRRs, Toll-artige Rezeptoren
Englisch: toll-like receptor


Bei den Toll-like Rezeptoren (TLR) handelt es sich um Rezeptoren die bei der unspezifischen Erkennung von Pathogenen und damit bei der angeborenen Immunität eine zentrale Rolle Spielen.
Ursprünglich wurde der antifugale Toll receptor bei Drosophila melanogaster entdeckt. Das Säuger-Homolog wurde als Toll-like Rezeptor (heute TLR-4) bezeichnet. Mittlerweile sind bei Säugern 13 teilweise homologe TLRs bekannt, 10 humane (TLR1-10) sowie 12 murine (TLR-1 - 9 + 11 - 13) .
Die intrazelluläre Domäne der TLRs zeigt Ähnlichkeiten zum Interleukin-1 Rezeptor (IL- 1R) und wird daher als Toll/IL-1R domain (TIR) bezeichnet. Der extrazelluläre Teil des TLR-4 ist jedoch im Gegensatz zu den immunoglobulin-like Domänen der IL-1R Familie durch ein leucine-rich repeat (LRR) Motiv charakterisiert. Die LRR Motive spielen eine Rolle bei der Pathogenerkennung.
TLRs werden nicht nur auf Monozyten, Makrophagen, Dendritschen Zellen und B-Zellen exprimiert, sondern auch auf nicht-myeloiden Zellen wie auf Epithelzellen und Fibroblasten. TLRs werden primär auf der Oberfläche exprimiert. Einige TLRs (TLR-3 und TLR-7 - TLR-9) werden aber ausschließlich in intrazellulären Kompartimenten wie Endosomen gefunden.




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