Die Sexualanamnese ist der Teil der Anamnese, der systematisch die Symptomatik und den Hintergrund sexueller Beschwerden und Funktionsstörungen (z.B. erektile Dysfunktion) erhebt.
Da die Sexualanamnese einen intimen und damit sensiblen Bereich des Patienten anspricht, ist ein ungestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient wichtig. Dabei gelten folgende Gundregeln:
Im Rahmen der Erhebung sollten unter anderem die sexuellen Gewohnheiten (Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität), die Häufigkeit und Anzahl der Sexualkontakte, Verwendung von Verhütungsmitteln, evtl. bestehende Orgasmusstörungen, die Sexualität des Paares, sowie Veränderungen sexueller Empfindungen angesprochen werden.
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