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Präparierkurs

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von lateinisch: praeparare - vorbereiten
Synonyme: Kursus der makroskopischen Anatomie, "Präpkurs"

Definition [bearbeiten]

Der Präparierkurs ist ein Teil der vorklinischen Ausbildung des Medizinstudiums, der dem Erlernen der makroskopischen Anatomie dient.

Hintergrund [bearbeiten]

Im Präparierkurs wird der Aufbau des Körpers unter der Aufsicht von Dozenten eigenhändig durch die systematische Präparation von Körperstrukturen untersucht. Dabei arbeiten in der Regel mehrere Studenten gemeinsam an einer Leiche. Der Kontakt mit den Leichen - im anatomischen Jargon als "Präparat" bezeichnet - erfordert ein hohes Maß an Nüchternheit und Gewöhnung.

Die präparierten Leichen sind mit Formaldehyd und Alkohol konserviert, so dass an ihnen über Wochen gearbeitet werden kann, ohne das eine Verwesung eintritt. Jeder Student legt die wichtigen anatomischen Strukturen seiner Region mit Hilfe einfacher Hilfsinstrumente (Skalpell, Pinzette) seines Präparierbestecks frei. Die Präparate stammen von so genannten Körperspendern, die ihre sterblichen Überreste für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung gestellt haben.

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