Englisch: hypovol(a)emic shock
Der hypovolämische Schock ist eine Schockform, die durch Verminderung der zirkulierenden Blutmenge entsteht, z.B. nach großen Blut- oder Plasmaverlusten, starkem Erbrechen, sowie ausgeprägter Diarrhoe.
Der hypovolämische Schock wird in 3 Stadien eingeteilt:
Zur Abschätzung der Schockgefahr kann der sogenannte Schockindex herangezogen werden.
Primäre Maßnahme im hypovolämischen Schock ist die Volumensubstitution über mindestens 2 großlumige Venenzugänge. Initial wird die Gabe von 500-1000 ml eines Plasmaexpanders empfohlen, im weiteren Verlauf dann isotone kristalline Salzlösungen. Sollte der Hypovolämie ein großer Blutverlust zugrunde liegen, so ist die rasche Gabe von Erythrozytenkonzentraten und unter Umständen Frischplasma ("fresh frozen plasma", FFP) indiziert.
Bei all diesen Maßnahmen ist zu beachten, daß der zentrale Venendruck (ZVD) 14 cm H2O nicht überschreiten sollte und vasokonstriktorisch wirkende Medikamente kontraindiziert sind.
Nach der lebensrettenden Soforttherapie müssen weitere Komplikationen des Schocks verhindert oder - wenn bereits eingetreten - behandelt werden. Dies beinhaltet u.a.:
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