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Gestörte Glukosetoleranz

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Englisch: impaired glucose tolerance, IGT

Definition [bearbeiten]

Von einer gestörten Glukosetoleranz spricht man, wenn unter besonderen Belastungsbedingungen (z.B. nach einer Mahlzeit) die Blutzuckerwerte eines Patienten gegenüber einem gesunden Vergleichskollektiv erhöht sind.

Hintergrund [bearbeiten]

Die gestörte Glukosetoleranz stellt quasi ein larviertes "Vorstadium" eines Diabetes mellitus dar. Um sie zu diagnostizieren, wird ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT) durchgeführt. Dabei muss der Patient eine definierte Menge Glukose zu sich nehmen. Anschließend wird mehrmals der Blutzucker gemessen.

Eine gestörte Glukosetoleranz liegt bei folgenden Blutzuckerwerten vor:

  • Nüchternblutzucker: < 7,0 mmol/l (126 mg/dl)
  • 2-Stunden-Glukosewert: zwischen 7,8 und 11,1 mmol/l (140-200 mg/dl)

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