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Gelelektrophorese

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Englisch: gel electrophoresis

Definition [bearbeiten]

Die Gelelektrophorese ist ein Elektrophorese-Verfahren, bei dem ein Gel als Trägermedium benutzt wird. Am häufigsten werden durch Gelelektrophorese Gemische von Proteinen, DNA oder RNA aufgetrennt. Wichtige Trägermedien sind Agarosegel und Polyacrylamidgel.

Elektrophorese mit Agarosegel [bearbeiten]

Agarosegel verwendet man zur Auftrennung von DNA und RNA. Die Trennung wird durch die im Gel vorhanden Poren erreicht, die wie ein Sieb wirken und deren Größe die Wanderungsgeschwindigkeit der DNA bestimmen. Die Porengröße des Gels wird durch die Agarosekonzentration festgelegt.

Da die DNA negativ geladen ist, wandert sie stets zur Anode. Die Wanderungsgeschwindigkeit ist von der Länge und der Konformität der DNA abhängig. Kurze DNA-Fragmente wandern schneller als lange und ringförmige DNA schneller als lineare. Die kürzesten Stränge wandern im Gel am weitesten in Richtung Anode. Als Referenz lässt man einen Marker aus DNA-Molekülen mitlaufen, deren Länge man kennt.

DNA/RNA Fragmente sind nativ nicht sichtbar und werden deshalb mit Ethidiumbromid oder Megafluor angefärbt. Die Färbung erzeugt die typischen sichtbaren "Banden" im Trägermedium.

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