Synonyme: Fibromyalgie-Syndrom, generalisierte Tendomyopathie


Eine Fibromyalgie ist ein multilokuläres Schmerzsyndrom mit typischen schmerzhaften Druckpunkten, jedoch ohne Anzeichen von degenerativen oder entzündlichen Prozessen.
Die Ätiologie ist bisher (2009) ungeklärt.
Die Diagnose "Fibromyalgie" ist eine Ausschlußdiagnose. Sie wird anhand des klinischen Bildes und nach Ausschluß anderer möglicher Ursachen für die Schmerzsymptomatik gestellt.
Nach der ACR (American College of Rheumatology) sind für die Fibromyalgie folgende Symptome kennzeichnend:
Der Definition folgend darf KEIN pathologischer Laborbefund o.ä. vorliegen, der die Symptomatik erklären könnte.
Da bisher keine auslösende Ursache für die Fibromyalgie gefunden wurde, ist eine kausale Therapie nicht möglich. NSAR sind oft wirkungslos.
Bewährt haben sich die physikalische Therapie (Massagen etc.), Akupunktur, Neuraltherapie, TENS, psychosomatisch-psychotherapeutische Betreuung und auch Antidepressiva.
Hinsichtlich der Lebenserwartung ist die Prognose gut, jedoch nicht hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der Symptomatik kommt es häufig zur Frühberentung. Erwähnenswert ist, dass sich das Krankheitsbild nach dem 60. Lebensjahr oft spontan zurückbildet.




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