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Fibromyalgie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Synonyme: Fibromyalgie-Syndrom, generalisierte Tendomyopathie

Inhaltsverzeichnis

1. Definition [bearbeiten]

Eine Fibromyalgie ist ein multilokuläres Schmerzsyndrom mit typischen schmerzhaften Druckpunkten, jedoch ohne Anzeichen von degenerativen oder entzündlichen Prozessen.

Die Ätiologie ist bisher (2009) ungeklärt.

2. Symptome [bearbeiten]

Die Diagnose "Fibromyalgie" ist eine Ausschlußdiagnose. Sie wird anhand des klinischen Bildes und nach Ausschluß anderer möglicher Ursachen für die Schmerzsymptomatik gestellt.

Nach der ACR (American College of Rheumatology) sind für die Fibromyalgie folgende Symptome kennzeichnend:

  • chronische oder rezidivierende Schmerzen in mindestens 3 von 4 Körperquadranten
  • chronische oder rezidivierende Schmerzen in mindestens 11 von 18 Druckschmerzpunkten ("Tenderpoints")
  • psychovegetative bzw. funktionelle Nebenbefunde:

Der Definition folgend darf KEIN pathologischer Laborbefund o.ä. vorliegen, der die Symptomatik erklären könnte.

3. Therapie [bearbeiten]

Da bisher keine auslösende Ursache für die Fibromyalgie gefunden wurde, ist eine kausale Therapie nicht möglich. NSAR sind oft wirkungslos.

Bewährt haben sich die physikalische Therapie (Massagen etc.), Akupunktur, Neuraltherapie, TENS, psychosomatisch-psychotherapeutische Betreuung und auch Antidepressiva.

4. Prognose [bearbeiten]

Hinsichtlich der Lebenserwartung ist die Prognose gut, jedoch nicht hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der Symptomatik kommt es häufig zur Frühberentung. Erwähnenswert ist, dass sich das Krankheitsbild nach dem 60. Lebensjahr oft spontan zurückbildet.

5. Weblinks [bearbeiten]

Patientenforum Fibromyalgie

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