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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Eicosanoid

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von griechisch: eikosa - zwanzig
Synonym: Eikosanoid
Englisch: eicosanoid

1. Definition [bearbeiten]

Eicosanoide sind die von der Arachidonsäure abgeleiteten Verbindungen, die durch Modifikation des 20 Kohlenstoffatome aufweisenden Grundgerüsts synthetisiert werden.

2. Systematik [bearbeiten]

Zu den Eicosanoiden gehören verschiedene Verbindungen, die alle die von der Arachidonsäure abgeleitete Grundstruktur aufweisen:

3. Funktion [bearbeiten]

Eicosanoide sind Gewebemediatoren (Lokalhormone), die an einer Reihe von physiologischen und pathologischen Prozessen beteiligt sind. Dazu gehören Blutgerinnung, Vasodilatation, Entzündungsregulation sowie eine Reihe anderer Prozesse.

4. Pharmakologische Anmerkung [bearbeiten]

Eine Reihe von Medikamenten greift in den Stoffwechsel der Eicosanoide ein. Dazu gehören vor allem die Inhibitoren der Cyclooxygenasen 1 und 2, eine Reihe von NSAIDs oder die COX-2-Hemmer.

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