Abkürzung: DSB
Als Doppelstrangbruch wird die Durchtrennung beider Nukleotidketten der DNA bezeichnet.
4.1. Homologe Rekombination [bearbeiten]
- Vorkommen: vor allem bei Hefen und Bakterien, in Säugetierzellen nur mit Hilfe des Schwesterchromatides in der späten S- oder G-Phase der Meiose*Vorgang: Entsprechend der Sequenz dient das Schwesterchromosom als Matrize und wird für die Auffüllung der Lücke verwendet, es kommt zur Mitwirkung von einigen Proteinen, nur fehlerfrei, wenn keine Nukleotide zur Erzeugung der überstehenden Enden entfernt werden müssen
4.2. Non-homologous end-joining (NHEJ) [bearbeiten]
- Vorkommen: Säugern, höheren Merhzeller
- Vorgang:DNA-Enden werden durch Reparaturenzyme nach Entfernung der geschädigten Nukleotide verknüpft, beteiligt sind
KU-Proteine, welche die Enden der Doppelstrangbrüche erkennen und markieren. Die DNA-abhängige Proteinkinase (DNA-PK) und der Komplex XRCC4/DNA-Ligase (IV). Es läuft ohne homolge Matrize ab, dadurch wird nicht immer die richtige DNA-Sequenz hergestellt. In Säugetierzellen werden DSB ausschließlich durch NHEJ entfernt.
4.3. Single strand annealing (SSA) [bearbeiten]
- Vorkommen: Säugetiere
- Vorgang:Dieser ist immer mit Substanzverlust verbunden, Einzelstränge werden aufgefüllt und verbunden.