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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Allgemeines Adaptionssyndrom

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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1. Definition [bearbeiten]

Unter dem von Hans Selye entwickelten allgemeinen Adaptionssyndrom versteht man eine in drei Phasen einteilbare Reaktion des Körpers auf Stress.

2. Phasen [bearbeiten]

2.1. Alarmreaktion [bearbeiten]

Unmittelbar auf die Konfrontation mit einem Stressor tritt die Alarmreaktion auf, die in die Phase des Schocks und Gegenschocks eingeteilt wird.

2.1.1. Schockphase [bearbeiten]

In dieser Phase kommt es zu einem Abfall des Blutdrucks, den der Körper durch eine Tachykardie, Erhöhung des totalen peripheren Widerstands zu kompensieren versucht. Gleichzeitig verringert sich die Viskosität.

2.1.2. Gegenschock [bearbeiten]

In dieser Phase versucht der Körper sich für die Auseinandersetzung mit dem Stressor vorzubereiten. Es kommt zur Erhöhung der Konzentration von Katecholaminen und Kortikosteroiden im Blut.

2.2. Widerstandsphase [bearbeiten]

Im Rahmen eines länger andauernden Stresses versucht der Körper durch Änderung seines inneren Gleichgewichts (erhöhter Cortisolspiegel) eine Anpassung an den Widerstand zu erreichen. Durch die Spezialisierung auf einen bestimmten Stressor wird er weniger belastungsfähig.

2.3. Erschöpfungsphase [bearbeiten]

Der menschliche Körper ist aufgrund fehlender Adaptionsressourcen nicht imstande, eine sehr lang andauernde Belastung zu kompensieren. Anhaltender Stress kann deshalb das Herz-Kreislauf-System schädigen oder zu Infektionskrankheiten führen.

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